Die
Die Leistungs- und Strukturstatistik erlaubt wichtige Aussagen über die Struktur, Tätigkeit, Beschäftigung, Investitionstätigkeit und Leistung der Unternehmen auf nationaler und regionaler Ebene in der Gliederung nach Wirtschaftsbereichen entsprechend der ÖNACE. Des Weiteren werden wichtige Basisdaten zur Berechnung des Bruttoinlandsproduktes im Rahmen der Volkswirtschaftlichen und Regionalen Gesamtrechnung, für Input-Output-Tabellen sowie für Wirtschaftsprognosen zur Verfügung gestellt.
Ab dem Berichtsjahr 2008 wird die Leistungs- und Strukturstatistik auf Grundlage der revidierten Wirtschaftszweigklassifikation ÖNACE 2008, welche die ÖNACE 2003 abgelöst hat, erstellt. Diese Umstellung bringt nicht nur eine Erweiterung des Erfassungsbereichs, sondern auch methodische und konzeptionelle Adaptierungen mit sich, die einen Vergleich mit den vorangegangenen Berichtsjahren nur bedingt zulassen.
Der Schwerpunkt der Aktivitäten im Produzierenden Bereich lag im Bereich „Herstellung von
Waren“ (Abschnitt C der ÖNACE 2008), in dem im Berichtsjahr
2009 mit
Im Abschnitt „Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden“ (Abschnitt B der ÖNACE 2008) waren 0,6% der Unternehmen tätig, in denen 0,7% der gesamten Beschäftigten arbeiteten. Diese erzielten 0,9% der Umsatzerlöse und 1,0% des Produktionswerts.
In der „Energieversorgung“ (Abschnitt D der ÖNACE 2008) waren im vorliegenden Erhebungsjahr 2,7% der Unternehmen tätig. Diese erzielten mit 3,0% der Beschäftigten jedoch 13,7% des gesamten Produktionswerts und 8,4% der gesamten Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten. Die Bruttoinvestitionen betrugen hier rund ein Fünftel (20,1%) des gesamten Investitionsvolumens.
Im Bereich „Wasserversorgung; Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen“ (Abschnitt E der ÖNACE 2008), der 3,3% der Unternehmen und 1,9% der Beschäftigten stellte, wurde lediglich 1,6% bzw. 2,5% des gesamten Produktionswerts bzw. der gesamten Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten erwirtschaftet.
Die
Die österreichischen Unternehmen des Produzierenden
Bereichs beschäftigten im Jahresdurchschnitt 2009 etwa 16 Mitarbeiter.
Dabei wurden für jeden unselbständig Beschäftigten durchschnittlich
In der regionalen Gliederung dominierten naturgemäß die vier nach
Einwohnerzahl größten Bundesländer. Mit
Die Ergebnisse der wichtigsten Indikatoren nach Beschäftigtengrößenklassen
geben das zahlenmäßige Übergewicht der Klein- und Kleinstunternehmen
im Produzierenden Bereich wieder. Für das Berichtsjahr 2009 zeigte
sich, dass rund drei Viertel der Unternehmen
Neben den Ergebnissen auf Unternehmensebene sind Betriebsergebnisse
in der Gliederung Gesamtösterreich und Bundesländer verfügbar. Die
Die regionalen Ergebnisse für die Hauptindikatoren auf Betriebsebene
zeigten ein ähnliches Bild wie auf Unternehmensebene. Wie bei den Unternehmen
wurden in Niederösterreich mit 18,1%, Oberösterreich mit 18,0%, der
Steiermark mit 14,6% und Wien mit 13,9% die meisten Produktionsbetriebe
mit den größten Beschäftigtenanteilen (Oberösterreich 23,5%, Niederösterreich
17,1%, Steiermark 15,7% und Wien 13,3%) ermittelt. Mit 51,0 Mrd. Euro
und somit einem Anteil von 23,3% konnten die oberösterreichischen Betriebe
die höchsten Betriebserlöse erwirtschaften, gefolgt von den Betrieben
in Niederösterreich mit 40,1 Mrd. Euro (18,3%), Wien mit 39,4 Mrd.
Euro (18,0%) und der Steiermark mit 30,4 Mrd. Euro (13,9%). Die höchsten
Bruttoinvestitionen in Sachanlagen verzeichnete mit 2,4 Mrd. Euro und
somit einem Anteil von 25,1% ebenfalls Oberösterreich, gefolgt von
Niederösterreich, der Steiermark und Wien mit anteilig 17,9%, 15,5%
bzw. 13,0%. Somit waren in diesen vier großen Bundesländern rund zwei
Drittel
Im Rahmen der Leistungs- und Strukturstatistik 2009
im Produzierenden Bereich wurden auch die Beschäftigten im Jahresdurchschnitt,
die Löhne und Gehälter sowie die Bruttoinvestitionen in Sachanlagen
auf Arbeitsstättenebene
erhoben, wobei
Zusätzliche Erläuterungen und methodische Beschreibungen zur Leistungs- und Strukturstatistik im Produzierenden Bereich entnehmen Sie bitte unseren „weiterführenden Informationen“.
Die Verordnung (EG) Nr. 295/2008 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 11. März 2008 über die strukturelle Unternehmensstatistik (Neufassung) regelt seit dem Berichtsjahr 2008 u.a. die Erstellung struktureller Unternehmensstatistiken auf europäischer Ebene nach der neuen Klassifikation für wirtschaftliche Tätigkeiten NACE Rev. 2.
Die neue EU-Verordnung über die strukturelle Unternehmensstatistik ist auch die Grundlage für die Sammlung von Informationen über alle marktwirtschaftlichen Tätigkeiten im Rahmen der jährlichen Leistungs- und Strukturstatistik für die Abschnitte B bis N sowie die Abteilung 95 der ÖNACE 2008 ab dem Berichtsjahr 2008.
Ein Vergleich der Daten, die in den Berichtsjahren von 2003 bis 2007 nach der ÖNACE 2003 veröffentlicht wurden, ist mit Einführung der ÖNACE 2008 nur mehr bedingt möglich, da sich der Erfassungsbereich erweitert hat bzw. sich die Wirtschaftsbereiche verschoben haben. Gleichzeitig mit der Umstellung wurden auch geringfügige methodische und konzeptionelle Adaptierungen in der Leistungs- und Strukturstatistik vorgenommen. Weitere Informationen zu den Änderungen sowie eine Konversionsmatrix, welche mittels Konversionskoeffizienten eine Umrechnung der Ergebnisse nach der ÖNACE 2008 auf die ÖNACE 2003 für die wichtigsten Hauptmerkmale der Leistungs- und Strukturstatistik ermöglicht, sind ebenfalls auf der Homepage veröffentlicht.
Bereichsspezifische Ergebnisse und weitere methodische Hintergrundinformation zur Leistungs- und Strukturstatistik 2009 für den Dienstleistungsbereich (Abschnitte G bis N und Abteilung 95 der ÖNACE 2008) finden Sie unter Detailergebnisse „Handel, Dienstleistungen“.
Vorläufig werden nur unentgeltlich verfügbare Daten angeboten, weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der jeweiligen Datenbank!