Arbeitskräfte

Agrarstrukturerhebung 2007

Bei der Agrarstrukturerhebung 2007 wurden 495.804 land- und forstwirtschaftliche Arbeitskräfte ermittelt; das entspricht einem Rückgang von 25.180 Personen oder 4,8% gegenüber 2005. Der Großteil der in der Land- und Forstwirtschaft Beschäftigten entfiel nach wie vor auf Familienarbeitskräfte (417.697 bzw. 84,2%), während familienfremde Arbeitskräfte nur 78.107 Personen (15,8%) ausmachten.

Entwicklung auf dem Arbeitskräftesektor in der Land- und Forstwirtschaft seit dem Jahr 1951

Nach Kriegsende waren noch mehr als 1.614.800 Personen im Agrarbereich tätig. Im Jahr 2007 waren es nur mehr 495.804. Dazwischen fand ein ständiger Rückgang an land- und forstwirtschaftlichen Arbeitskräften statt, der bis zum Jahr 1980 besonders ausgeprägt war. Der „Anstieg“ zwischen 1990 und 1995 ist auf eine Änderung in der Methodik zurückzuführen. In Anpassung an die Vorgaben der Europäischen Union musste auch die in der Land- und Forstwirtschaft geleistete Tätigkeit der Rentnerinnen und Rentner bzw. Pensionistinnen und Pensionisten sowie der Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten ab dem 16. Lebensjahr berücksichtigt werden. Um der Realität der Arbeitsleistung eher zu entsprechen, wurde auf Empfehlung des Fachbeirates für Agrarstatistik allerdings das Beschäftigungsausmaß bei den Personen im Ruhestand um zwei Kategorien zurückgestuft; so wurde beispielsweise bei einer gemeldeten „Vollbeschäftigung“ die Tätigkeit auf "50 bis unter 75%" zurückgenommen. Die Reduktion des Beschäftigungsausmaßes für Personen im Ruhestand ist eine international übliche Vorgangsweise. Auch bei Studierenden bzw. Schülerinnen und Schülern durfte die angegebene Arbeitsdauer ein bestimmtes Ausmaß nicht überschreiten.

    
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Land- und forstwirtschaftliche Arbeitskräfte in Österreich 1951 bis 2007HTMLPDFXLS



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