Mehr als die Hälfte der österreichischen Unternehmen
(56%) waren in den Jahren 2006
31% der Unternehmen haben im Berichtszeitraum neue oder merklich verbesserte Waren oder Dienstleistungen auf den Markt gebracht. Mit diesen Produktinnovationen wurden im Jahr 2008 rund 11% der gesamten Umsätze erzielt. 5,5% des Gesamtumsatzes entfielen dabei auf Marktneuheiten und rund 6% auf Produktinnovationen, die nicht neu für den Markt, aber neu für das Unternehmen waren. 21% der Unternehmen (zwei Drittel der Produktinnovatoren) haben Marktneuheiten auf ihren Markt gebracht. In 32% der Unternehmen wurden neue oder merklich verbesserte Prozesse oder Verfahren eingeführt. Zu diesen Prozessinnovationen zählten neue oder merklich verbesserte Methoden zur Herstellung von Waren oder Dienstleistungen, neue oder merklich verbesserte logistische Verfahren, Liefer- oder Vertriebsmethoden sowie neue oder merklich verbesserte unterstützende Aktivitäten für Prozesse und Verfahren. 43% der Unternehmen haben entweder Produkt- oder Prozessinnovationen eingeführt oder Innovationsaktivitäten, die auf die Einführung derselben abzielten, durchgeführt und waren somit „technologische Innovatoren“.
35% der Unternehmen haben organisatorische Innovationen eingeführt, also neue organisatorische Methoden in der Geschäftspraxis, in der Arbeitsorganisation oder in den externen Beziehungen des Unternehmens. 27% der Unternehmen berichteten die Einführung von Marketinginnovationen und meldeten die Einführung eines neuen Marketingkonzepts oder einer neuen Marketingstrategie. Zumindest eine der beiden Innovationen haben 44% aller Unternehmen eingeführt („nicht-technologische Innovatoren“).
40% der technologischen Innovatoren erhielten zwischen 2006 und 2008 Förderungen von öffentlichen Einrichtungen für ihre Innovationen und 39% kooperierten bei ihren Innovationen mit anderen Unternehmen oder nichtkommerziellen Einrichtungen. Die Einführung zumindest einer Öko-Innovation berichteten 61% der innovationsaktiven Unternehmen.