Die Zahl der Erwerbspersonen in Österreich wird künftig
weiter steigen. Im Jahresdurchschnitt 2001 gab es in Österreich 3,81
Mio. Erwerbspersonen. 2010 wird ihre Zahl mit 4,10 Mio. voraussichtlich
um 7,7% höher sein. 2018 erreicht sie mit 4,19 Mio. das Maximum
Der Zuwachs an Erwerbspersonen wird in erster Linie
durch Wanderungsgewinne bedingt. Die zugrunde liegende Bevölkerungsprognose
geht davon aus, dass im Zeitraum bis 2015 jährlich mehr als
Nach dem Geschlecht differenziert, wird die Zahl der Frauen auf dem Arbeitsmarkt stärker zunehmen als jene der Männer. Dies ist eine Folge der deutlich steigenden Erwerbsbeteiligung der Frauen im Haupterwerbsalter. Nach 2030 wird die Zahl der Erwerbspersonen beider Geschlechter wieder sinken, jene der Frauen jedoch schwächer als die der Männer.
Deutlich stärker als die Gesamtzahl wird sich die Altersstruktur der Erwerbspersonen verändern. Parallel zur Gesamtbevölkerung altert auch die Erwerbsbevölkerung. Der Anteil der unter 30-Jährigen sinkt von 26,2% (2001) auf 22,3% im Jahr 2030. Im gleichen Zeitraum steigt jener der über 45-jährigen Erwerbspersonen von 28,2% auf 39,7% an und wird anschließend auf diesem Niveau verharren.
Regional sind unterschiedliche Entwicklungen zu erwarten. Während die Zahl der Erwerbspersonen in Wien langfristig stark wächst, entspricht die Entwicklung in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg jener des Bundesdurchschnitts. Das Burgenland, Kärnten und die Steiermark haben hingegen schon bald mit Rückgängen an Erwerbspersonen zu rechnen.