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Mit der Klassifikationsumstellung auf die ÖNACE 2008 werden ab dem Berichtsjahr 2009 die Konjunkturindikatoren nur mehr nach der ÖNACE 2008 berechnet. Dies führt dazu, dass im Wirtschaftsatlas Österreich zwei verschiedene ÖNACE-Klassifikationen verwendet werden. Bitte beachten Sie die jeweilige ÖNACE-Bezeichnung in den Texten, Tabellen und Grafiken (Weitere Informationen finden Sie in den „Besondere Hinweise zu den Daten“).
Das Kapitel Tourismus – Beherbergungs- und Gaststättenwesen beinhaltet zahlreiche Wirtschaftsdaten seit 1995 (wie z.B. Strukturdaten, Kennzahlen und Indizes) im Jahresverlauf, welche gemeinsam einen Überblick über die österreichische Tourismusbranche samt Struktur- und Konjunkturverlauf der heimischen Beherbergungs- und Gaststättenbetriebe (hierunter fallen „Hotels, Gasthöfe, Pensionen“, „Sonstiges Beherbergungswesen“, „Restaurants, Gasthäuser, Imbissstuben, Cafehäuser und Eissalons“ sowie „Sonstiges Gaststättenwesen“ und „Kantinen und Caterer“) liefern. In der rechten Infobox finden Sie unter „Besondere Hinweise zu den Daten“ weiterführende Erläuterungen sowie Informationen über die Aktualität des verfügbaren Datenmaterials.
Das Wirtschaftswachstum konnte im Beherbergungs- und Gaststättenwesen
(ÖNACE 2003-Abschnitt H) im Jahr 2008 mit 3,1% gegenüber dem Vorjahr
deutlich gesteigert werden (2007: 2,7%). Diese Wirtschaftsleistung erbringen
rund
Im Jahr 2009 kam es erstmals seit 2003 zu Umsatzrückgängen im Bereich Beherbergungswesen und Gastronomie. Laut Umsatzindex (ÖNACE 2008: Abschnitt I) blieben die Umsätze um 1,1% hinter den Ergebnissen des Vorjahres.
Die überwiegend kleinbetriebliche Struktur des österreichischen „Beherbergungs- und Gaststättenwesens“ zeigt sich deutlich bei der Betrachtung der Unternehmen dieses Wirtschaftszweiges in der Gliederung nach Beschäftigtengrößenklassen (siehe: Branchendaten nach Beschäftigtengrößenklassen). Nur 400 Unternehmen (0,9%) des Beherbergungs- und Gaststättenwesens arbeiteten mit mindestens 50 Erwerbstätigen. Jedoch betrug der Anteil dieser Unternehmen an der Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten im Jahr 2007 immerhin ca. ein Viertel (24,5%) des gesamten Bereiches.
Gemäß dem internationalen Weltwirtschaftsforums-Ranking der touristisch attraktivsten Destinationen liegt Österreich im Spitzenfeld (Platz 2 von 124 Staaten) und zählt damit zu den erfolgreichsten Reisedestinationen weltweit. Besonders positiv hervorgehoben wurden die hervorragend ausgebaute Verkehrsinfrastruktur, nachhaltige Umweltregelungen, hohe Sicherheitsstandards sowie wertvolle Kulturgüter und Naturschätze. Dies wussten im Jahr 2009 mehr als 32 Millionen Gäste zu schätzen, die unser Land besuchten und insgesamt über 124 Millionen Urlaubstage hier verbrachten.
Insgesamt stehen in den EU
Die Ausgaben von Frau und Herrn Österreicher im Rahmen von Reisen
ins Ausland (ohne Personentransport) betrugen 2008 rund 9,4 Mrd. Euro,
und bleiben somit im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant
Die Reiseintensität der Österreicherinnen und Österreicher – d.h. der Anteil an der österreichischen Bevölkerung mit mindestens einer Haupturlaubsreise mit mehr als 4 Nächtigungen – lag im Jahr 2009 bei 59,3% und ist somit gegenüber 2008 (61,4%) wieder leicht gesunken.
Durchschnittlich waren im Jahr 2007 in Österreich 5,6 Beherbergungs-
und Gaststättenbetriebe (ÖNACE 2003 H) pro
Innerhalb der EU27 (siehe: Branchendaten im EU-Vergleich) arbeiteten 2007 rund 9,5 Mio.
Beschäftigte im Beherbergungs- und Gaststättenwesen und konnten Umsatzerlöse
im Wert von rund 459 Mio. Euro erwirtschaften. Österreich zählt naturgemäß
mit seinen
Bei der Abfrage, Auswertung und Interpretation der einzelnen Daten, ersuchen wir Sie auch die Besonderen Hinweise zu den Daten (in der rechten Infobox) zu beachten. Detaillierte Ergebnisse und Informationen zu einzelnen Statistiken erhalten Sie im Zweig Statistiken.