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Das Kapitel Österreich und seine Bundesländer beinhaltet zahlreiche Wirtschafts- und Sozialdaten der STATISTIK AUSTRIA, die gemeinsam ein umfassendes Bild über die Struktur und Gesamtwirtschaft der einzelnen Bundesländer Österreichs liefern. Wir bieten Ihnen für den Bundesländervergleich interessante Eckdaten ab dem Jahr 1995 bis zu den derzeit eingelagerten Jahresdaten 2008, 2009 und 2010 (abhängig von den zugrunde liegenden Statistiken, aus denen die einzelnen Merkmale entnommen wurden; siehe diesbezüglich auch „Besondere Hinweise zu den Daten“ unter dem Reiter „Hinweise/Hilfe“.).
Die rund 8,4 Mio. Österreicherinnen und Österreicher leben in 3,6
Mio. Privathaushalten.
Seit dem Jahr 2000 hat die österreichische Bevölkerung die 8-Millionen-Grenze
überschritten. Die 7-Mio.-Marke wurde Anfang der 1950er Jahre erreicht.
Bis 2050 dürfte die Zahl laut Prognosen auf rund 9 Mio. ansteigen.
Ein Fünftel der Bevölkerung Österreichs lebt in der Bundeshauptstadt
Wien (rund 1,7 Mio.), gefolgt von Niederösterreich mit 1,6 Mio. Einwohnern.
2010 wurde die durchschnittliche österreichische Bevölkerungsdichte von 100 Personen pro km² in Wien naturgemäß
mit rund
Die Bevölkerungsentwicklung in den Bundesländern Österreichs von 1995 bis 2010 zeigt bei einer österreichweiten Zunahme um 5,5% besonders hohe Bevölkerungsgewinne in Wien (10,7%), aber auch im Westen Österreichs (Tirol: 8,6%, Vorarlberg: 8,0%), andererseits stagnierende Bevölkerungszahlen im Südosten Österreichs, nämlich in der Steiermark, im Burgenland und in Kärnten. Durch die Tendenz zur Verkleinerung der Haushalte stieg deren Zahl zwischen 1995 und 2010 mit 17,0% noch stärker als die Bevölkerung. Die höchsten Zunahmen sind in Vorarlberg mit 25,2% und Tirol mit 23,9% zu verzeichnen, ein unterdurchschnittlicher Zuwachs in Wien (13,3%).
Ca. die Hälfte der gesamten österreichischen Bevölkerung
steht im Erwerbsleben. Von den 8,4 Mio. Österreichern waren 2010 rund
4,1 Mio. erwerbstätig
und rund
Die Zugewinne der Bundesländer bewegten sich beim
nominellen Bruttoregionalprodukt
2008 zwischen 5,3% (Oberösterreich) und 2,6% (Kärnten). Den zweitgrößten
Zugewinn konnte Niederösterreich mit 5,2% erreichen. Ebenfalls über
dem Österreichschnitt von 4,1% lag Vorarlberg
Um die Regionen untereinander vergleichen zu können, stellt man das BRP bzw. das verfügbare Einkommen der Bevölkerung in der jeweiligen Region gegenüber. Während das Bruttoregionalprodukt die Wirtschaftsleistung am Arbeitsort misst, messen die Konten der privaten Haushalte das verfügbare Einkommen in jener Region, in der sie ihren Wohnsitz haben.
Mit einem BRP je Einwohner von
Dabei ist zu berücksichtigen, dass es in der Bundeshauptstadt Wien unter anderem durch einen hohen Anteil von Einpendlern und Einpendlerinnen zu einem hohen BRP je Einwohner kommt, während das BRP je Einwohner in Auspendlerregionen (zum Beispiel das Burgenland) ein relativ niedriges Niveau aufweist.
Bei der Betrachtung des verfügbaren Einkommens je Einwohner ist generell festzuhalten,
dass die Bundesländerniveaus – im Gegensatz zu jenen des BRP’s
je Einwohner näher beieinander liegen. Das höchste verfügbare Einkommen
je Einwohner hatten 2008 die Niederösterreichischen Haushalte mit
Betrachtet man das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer (bezieht sich hier auf
den Arbeitsort) lag natürlich Wien 2008 an der Spitze mit
Die höchsten Veränderungsraten des BRP pro Einwohner seit 1995 konnten 2008 in Oberösterreich (63,2) und im Burgenland (59,6%) beobachtet werden, während Wien mit 40,5% am weitesten unter dem österreichischen Durchschnitt von 54,6% lag. Die höchsten regionalen Forschungsquoten im Bundesländervergleich verzeichnete 2007 die Steiermark mit 4,27% des BIP, gefolgt von Wien mit 3,23%. Die niedrigsten Forschungsquoten wiesen das Burgenland (0,59%) sowie Salzburg mit 1,22% auf.
Mit rund 20% oder
Die rund
Hinsichtlich der Zahl der Handelsbetriebe lag 2009 Niederösterreich
Auch im Jahr 2010 steht Tirol mit rd. 42,79 Mio. Nächtigungen
unter den Bundesländern Österreichs an der Spitze der österreichischen Tourismuswirtschaft, wobei der Anteil an
den Gesamtnächtigungen (124,88 Mio.) mehr als ein Drittel beträgt (34,3%).
Rund ein Fünftel der Nächtigungen wurde im Bundesland Salzburg verzeichnet
(19,1%), gefolgt von Kärnten mit 9,8%. Dementsprechend weisen Tirol
und Salzburg besonders hohe Tourismusintensitäten (= Übernachtungen
je Einwohnerin bzw. Einwohner) auf (64 bzw. 46 Nächtigungen je Einwohnerin
bzw. Einwohner), während in den bevölkerungsreichsten drei Bundesländern
Niederösterreich (4), Oberösterreich (5) und Wien (7) die Tourismusintensität
vergleichsweise gering ist. Eine Analyse der Verteilung der Anzahl der Beherbergungsbetriebe (ohne Campingplätze)
nach Bundesländern zeichnet ein ähnliches Bild: Von den rd.
Bei der Abfrage, Auswertung und Interpretation der einzelnen Daten, ersuchen wir Sie auch die Besonderen Hinweise zu den Daten (Reiter „Hinweise/Hilfe“) zu beachten. Detaillierte Ergebnisse und Informationen zu einzelnen Statistiken erhalten Sie im Zweig Statistiken.