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Das Kapitel Branchendaten nach Beschäftigtengrößenklassen gibt Ihnen auf der Ebene der ÖNACE-Abschnitte einen Einblick in die Struktur der österreichischen Unternehmen aus den Bereichen Industrie (ÖNACE 2003 C bis E), Bauwesen (ÖNACE 2003 F), Handel (ÖNACE 2003 G) und Dienstleistungen (ÖNACE 2003 H bis K) ab dem Jahr 1995. Dabei werden diese Wirtschaftsdaten nach 5 Beschäftigtengrößenklassen ausgewiesen und ermöglichen Ihnen so einen interessanten Branchenvergleich nach der Größenstruktur der österreichischen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen. Die letzt verfügbaren Jahresdaten dieses Kapitels entstammen aus der Leistungs- und Strukturerhebung 2007 (siehe diesbezüglich auch „Besondere Hinweise zu den Daten“ in der rechten Infobox).
Die nach Beschäftigtengrößenklassen gegliederten Merkmale zeigen die vorwiegend klein- und mittelbetriebliche Struktur der österreichischen Unternehmenslandschaft. Durchschnittlich arbeitete ein österreichisches Unternehmen (der ÖNACE 2003 C bis K) im Jahr 2007 mit neun Beschäftigten pro Unternehmen (im Vergleich zum Jahr 1995 waren dies noch elf Beschäftigte). Mit jeweils sieben Beschäftigten pro Unternehmen war allerdings der Bereich Handel und Dienstleistungen (ÖNACE 2003 G bis K) wesentlich kleinbetrieblicher strukturiert als die Industriebranche (ÖNACE 2003 C bis E) mit 22 Beschäftigten bzw. die Baubranche mit insgesamt 10 Beschäftigten pro Unternehmen. Betrachtet man die Dienstleistungsbranchen detaillierter, dominierten die Kleinunternehmen vor allem in den Branchen „Beherbergungs- und Gaststättenwesen“ sowie „Realitätenwesen, Unternehmensdienstleistungen“ mit durchschnittlich je 5 Beschäftigten pro Unternehmen. Im Handel waren 2007 durchschnittlich 8 Beschäftigte pro Unternehmen anzufinden.
Mehr als 87% aller österreichischen Unternehmen der
ÖNACE 2003 C bis K arbeiteten 2007 mit weniger als 10 Beschäftigten.
Dies waren in Absolutzahlen ausgedrückt
Betrachtet man die einzelnen Branchen, so ist die größte Zahl der Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten im Bereich
der „Sachgütererzeugung“ (ÖNACE 2003 D) zu finden (nämlich 459
Unternehmen), während naturgemäß die Branche „Realitätenwesen,
Unternehmensdienstleistungen“ (ÖNACE 2003 K) die größte Zahl an
Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten aufweist
Der Personalaufwand pro unselbständig Beschäftigtem war 2007
mit
Differenziert man zusätzlich im Jahr 2007 nach der Branche und Beschäftigtengrößenklasse kann man
für den Personalaufwand je unselbständig Beschäftigten ein sehr differenziertes
Bild erkennen: In der Beschäftigtengrößenklasse mit 1 bis 9 Beschäftigten
verzeichnete die Branche Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden
(ÖNACE 2003 C) den höchsten Personalaufwand je unselbständigen Beschäftigten
mit durchschnittlich
Mit 8,9 Mrd. Euro tätigten die
Die Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten aller Unternehmen der
ÖNACE 2003 C bis K mit weniger als 250 Beschäftigten (dies sind knapp
über
Verfolgt man die Entwicklung der Beschäftigtengrößenklassen
im Zeitverlauf von 1995 bis 2007, ist durchgängig erkennbar, dass die Beschäftigungsklasse
bis 9 Beschäftigte hinsichtlich der Unternehmenszahl
Bei der Abfrage, Auswertung und Interpretation der einzelnen Daten, ersuchen wir Sie auch die Besonderen Hinweise zu den Daten (in der rechten Infobox) zu beachten. Detaillierte Ergebnisse und Informationen zu einzelnen Statistiken erhalten Sie im Zweig Statistiken.