Kommentierte Kurzdarstellung aktueller Bevölkerungs-, Sozial- und Wirtschaftsdaten für Österreich mit teilweise internationalem Vergleich.
Fünf übersichtliche Tabellenseiten bieten ein umfassendes Spektrum aktueller Daten in Zeitreihenform sowie teilweise auch internationalen Vergleichen.
Zur Qualitätshebung der Artikel in den Statistischen Nachrichten wurde durch das Zentrale Qualitätsmanagement in Zusammenarbeit mit den statistischen Fachbereichen und der Redaktion der Statistischen Nachrichten ein Feedback- bzw. Begutachtungssystem eingeführt. In diesem Beitrag werden alle im Jahr 2009 in den Statistischen Nachrichten erschienenen ex ante referierten Artikel aufgelistet sowie den mitwirkenden Externen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit gedankt.
Dieser Artikel ist die direkte Fortsetzung einer im Heft 11/2009 erschienenen Ergebnisdarstellung der F&E-Erhebung 2007 im Unternehmenssektor. Sie ergab unter anderem, dass 62% der gesamten F&E-Ausgaben für experimentelle Entwicklung verwendet wurden. Nur 6% der Ausgaben entfielen auf Grundlagenforschung. Zusätzlich zu den 4,85 Mrd. € für (unternehmens-)interne F&E wurden 820 Mio. € für Forschungsaufträge an Dritte verwendet. Wien war das Bundesland mit den höchsten F&E-Aufwendungen. Während 5% aller Beschäftigten der Sachgütererzeugung in F&E tätig waren, lag dieser Wert im Dienstleistungsbereich bei unter 1%. 54% der gesamten F&E-Ausgaben wurden 2007 von auslandskontrollierten Unternehmen getätigt, in denen auch 46% des gesamten F&E-Personals (in Vollzeitäquivalenten) beschäftigt waren. Mehr als die Hälfte dieser F&E-Ausgaben entfiel dabei auf Unternehmen unter deutscher Kontrolle.
Die Versorgung in Krankenanstalten ist ein zentraler
Sektor des österreichischen Gesundheitssystems. Dies schlägt sich
auch in den Gesundheitsausgaben nieder, die sich seit 1990 mehr als
verdoppelten. 40% dieser Gesundheitsausgaben werden für die stationäre
Versorgung aufgewendet. Im Jahr 2007 wurden rund 2,
Die Inflationsrate für Oktober 2009 betrug nach Berechnungen
der STATISTIK AUSTRIA 0,3%.Trotz einer leichten Erhöhung blieben die
Preise damit seit einem halben Jahr weitgehend stabil (September 0,1%,
August 0,3%, Juli
Im Jahr 2008 war das Sondermodul der EU-SILC-Erhebung den Themen der Überschuldung und finanziellen Ausgrenzung gewidmet. In diesem Beitrag werden Kernergebnisse zu den Bereichen Verschuldung, finanzielle Schwierigkeiten, Zahlungsrückstände sowie zur finanziellen Exklusion zusammengefasst. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht ein Vergleich der Verbreitung dieser Phänomene innerhalb ausgewählter sozioökonomischer und soziodemographischer Gruppen in österreichischen Privathaushalten. Etwa die Hälfte der österreichischen Bevölkerung lebt in Haushalten mit Kreditverbindlichkeiten, wobei Verschuldung für Wohnraum die dominierende Kreditform darstellt. Die Häufigkeit von Verschuldung nimmt mit dem Alter ab und erhöht sich mit steigendem Einkommen. Überdurchschnittlich oft verschuldet sind zudem Mehrpersonenhaushalte mit Kindern. Überschuldung wird durch das Vorhandensein von Zahlungsrückständen operationalisiert; eine Problematik, die immerhin auf 9% der österreichischen Bevölkerung in Privathaushalten zutrifft. Überproportional betroffen sind dabei jüngere Personengruppen, Ein-Eltern-Haushalte, Familien mit drei und mehr Kindern, Drittstaatenangehörige, Personen mit geringer Ausbildung, Mitglieder von Privathaushalten mit keiner bzw. eingeschränkter Erwerbstätigkeit sowie Personen mit geringem Einkommen (inklusive armutsgefährdeter und manifest armer Menschen). Letztere sind im Hinblick auf ihr aktuelles Einkommen auch mit einem überproportional hohen Anteil von Rückständen an ihrem Haushaltseinkommen überschuldet. Von einem erschwerten Zugang zu finanziellen Basisdienstleistungen wie einem Konto, einer Versicherung und einem einfachen Kredit sind in Österreich vor allem ältere Personen, Personen mit einem geringen Einkommen und Personen mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft betroffen. Insgesamt gaben 2008 hochgerechnet 2% der Bevölkerung Österreichs an, im Haushalt über kein Bankkonto zu verfügen.
Der Beitrag setzt die statistische Berichterstattung
über die wichtigsten Sozialleistungen der Bundesländer (Sozialhilfe,
Behindertenhilfe, Pflegegeld) mit dem Jahr 2007 fort und stellt einige
zentrale Entwicklungen des Leistungsbezugs und der finanziellen Aufwendungen
auch für den Zeitraum 1997 bis 2007 dar. 2007 wurden insgesamt
Der folgende Beitrag präsentiert die Ergebnisse der Gütereinsatzstatistik im Produzierenden Bereich (Abschnitte B bis F der ÖNACE 2008) für das Berichtsjahr 2008. Er stellt die erstmalige Veröffentlichung der Gütereinsatzdaten auf Basis der neuen Systematik der Wirtschafttätigkeiten ÖNACE 2008 und der neuen Gütersystematik ÖCPA 2008 an Stelle der bis einschließlich dem Referenzjahr 2007 geltenden ÖNACE 2003 (und daraus resultierend, der Umcodierung der statistischen Einheiten im Unternehmensregister) und ÖCPA 2002 dar. Die Erhebung erfasste neben dem im Produktionsprozess verwendeten Materialinput auch den Energieeinsatz nach Energieträgern. Bezogen auf die Erhebungspopulation der Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich deckten die erhebungsrelevanten Betriebe mehr als 80% der Wirtschaftsleistung ab. Die Gütereinsatzstatistik bietet somit eine repräsentative Darstellung des Werts und der Verteilung des Energie- und Wareneinsatzes auf Güterebene, wobei die einzelnen Güter entsprechenden CPA-Positionen zugeordnet sind. Damit können diese mit den von anderen Erhebungen verwendeten Klassifikationssystemen verglichen werden. Diese Erhebung ist insbesondere für Zwecke der Input-Output-Berechnungen, für Materialflussrechnungen sowie für jene Unternehmen von Bedeutung, die ihren Materialeinsatz mit dem anderer Branchen vergleichen wollen.
Im gegenständlichen Berichtsjahr wurden insgesamt
Die im Jahr 1996 eingeführte EU-harmonisierte monatliche Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich stellt eine der zentralen Informationsquellen zur Beurteilung der konjunkturellen Entwicklung Österreichs und des gesamten Europäischen Wirtschafts- und Währungsraums dar. Ihre nationalen und internationalen Verwendungszwecke sind vielfältig. Dem Anliegen der Wirtschaft entsprechend wird diese Statistik als Vollerhebung mit variablen Abschneidegrenzen (Schwellenwerte) unter Berücksichtigung eines standardisierten Repräsentanzkriteriums geführt, wodurch Klein- und Kleinstunternehmen (rund 80% der Grundgesamtheit) von statistischen Verpflichtungen weitestgehend befreit werden. Um darüber hinaus auch den Bedürfnissen der Datennutzer zu entsprechen und EU-Vorgaben hinsichtlich vorgegebener Repräsentanzkriterien vollständig erfüllen zu können, erfolgt ab 2009 zusätzlich zur bisherigen Veröffentlichung primärstatistisch erfasster Ergebnisse der größeren meldepflichtigen Einheiten auch eine entsprechende Ergebnisdarstellung der Wirtschaftsleistung aller Unternehmen und Betriebe, die im Unternehmensregister der STATISTIK AUSTRIA als aktive Einheiten der Grundgesamtheit des Produzierenden Bereichs erfasst sind. Der folgende Beitrag ist vor allem der methodischen Konzeption des Modells zur Datenergänzung und dessen Umsetzung in der Praxis gewidmet, wobei Ergebnisse und Datenqualität auch aus Sicht der Unternehmensstatistikexperten beleuchtet werden. Zur praktischen Veranschaulichung dienen ausgewählte Wirtschaftszweige und Merkmale der Konjunkturstatistik 2009.
Verzeichnis aller im Jahr 2009 veröffentlichten Beiträge