Zum vierten Mal wurden von STATISTIK AUSTRIA die Stadtregionen auf der Basis von Volkszählungsdaten abgegrenzt. Die Stadtregionsabgrenzung 2001 umfasst - wie auch 1971, 1981 und 1991 - eine Kernzone mit einer hohen Einwohnerdichte, wobei bei der Stadtregionsabgrenzung 2001 neben der Einwohnerdichte auch noch die Beschäftigtendichte mit berücksichtigt wurde, sowie eine Außenzone mit einem hohen Auspendleranteil in die Kernzone. Zwar blieb das Grundkonzept zur Bildung der Stadtregionen unverändert, doch schränken Änderungen der verwendeten Maßzahlen und Schwellenwerte sowie Verfeinerungen der räumlichen Bezugsbasis zur Bestimmung der Kernzonen die Vergleichbarkeit mit bisherigen Stadtregionsabgrenzungen ein. Dennoch erfolgte die nun auf Basis der Volkszählung 2001 vorgenommene Definition von Stadtregionen unter der Prämisse möglichst großer Kontinuität zu den bisherigen Abgrenzungen von Stadtregionen.
Das Ergebnis der vorliegenden Abgrenzung bilden insgesamt 34 Stadtregionen, in denen zum Stichtag der Volkszählung 2001 insgesamt 5,16 Millionen Einwohner (64% der Gesamtbevölkerung Österreichs) lebten. Etwas mehr als drei Viertel davon (3,81 Millionen) entfielen auf die Kernzonen der Stadtregionen, etwa 1,35 Millionen lebten in den Außenzonen. Gegliedert nach der Bevölkerungszahl der Kernzonen der Stadtregionen lassen sich neben der mit Abstand größten Stadtregion Wien noch drei weitere Größenklassen unterscheiden:
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